Mastering Classical Guitar: Why You Should Practice with Your Pinky Finger

Klassische Gitarre meistern: Warum du mit deinem kleinen Finger üben solltest

Beim Erlernen der klassischen Gitarre übersehen viele Spieler die Bedeutung des Übens mit dem kleinen Finger. Wie Pablo Menéndez in seinem Tutorial betont, kann die Einbeziehung des kleinen Fingers in deine Übungsroutine deine Technik und dein Gleichgewicht erheblich verbessern.

In diesem Tutorial zeigt Pablo, wie du deine Fähigkeiten verbessern kannst, indem du sowohl die Tirando– (Freischlag) als auch die Apoyando-Techniken (Ruheanschlag) trainierst, und erklärt, warum der kleine Finger eine entscheidende Rolle für eine bessere Kontrolle und Flüssigkeit spielt.

Tirando und Apoyando: Üben mit Gleichgewicht

Obwohl viele Gitarristen hauptsächlich Tirando verwenden, ist es ebenso vorteilhaft, Tonleitern und Übungen mit Apoyando zu üben. Pablo weist darauf hin, dass die Verwendung des kleinen Fingers das Gleichgewicht der gesamten Hand verbessert. Dies ist besonders wichtig, wenn du zwischen den Fingern M (Mittelfinger) und A (Ringfinger) wechselst.

Durch das Training mit dem kleinen Finger entwickelst du eine bessere Handkoordination und erhöhst deine Fähigkeit, fließend zwischen verschiedenen Fingern zu wechseln. Dieses zusätzliche Gleichgewicht verbessert deine Fähigkeit, komplexere Stücke mit größerer Präzision zu spielen.

Die Rolle des kleinen Fingers im fortgeschrittenen Spiel

Pablo hebt auch die Bedeutung hervor, den kleinen Finger in das tägliche Üben für fortgeschrittene Stücke einzubeziehen. Zum Beispiel in Werken wie Benjamin Brittens Nocturne erleichtert die Verwendung des kleinen Fingers das Spielen weicher, zarter Töne, wie die gis-Moll-Fünftonpartitur. Der kleine Finger ermöglicht einen sanfteren, feineren Anschlag, wodurch es einfacher wird, Pianissimo-Passagen zu spielen.

Ebenso bietet der kleine Finger bei schnellen, komplizierten Passagen wie den Rasgueados im dritten Satz der Sonata Giocosa mehr Flexibilität und Flüssigkeit, wodurch sanftere Übergänge und ein nuancierterer Klang möglich werden.

Warum der kleine Finger einen Unterschied macht

Der Einsatz des kleinen Fingers bietet mehrere entscheidende Vorteile:

  1. Verbessertes Handgleichgewicht: Die Einbeziehung des kleinen Fingers in deine Übungen bietet mehr Stabilität für deine Hand und ermöglicht flüssigere Übergänge zwischen den Fingern.
  2. Erhöhte Präzision: Für fortgeschrittene Techniken wie Rasgueados oder weiche, zarte Passagen hilft der kleine Finger, eine leichte Berührung zu bewahren und mehr Kontrolle über die Dynamik zu haben.
  3. Vorteil beim Pianissimo: Im Vergleich zu Techniken wie dem doppelten Daumen bietet der kleine Finger einen weicheren, feineren Klang, ideal für zarte Musikabschnitte.

Wichtigste Erkenntnis

Wie Pablo in seinem Tutorial abschließend erklärt, ist das Üben mit dem kleinen Finger nicht nur für fortgeschrittene Gitarrentechniken nützlich, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der Verbesserung des Handgleichgewichts und der Kontrolle. Egal, ob du Tirando oder Apoyando übst, die Einbeziehung des kleinen Fingers in deine Routine hilft dir, eine raffiniertere und ausgewogenere Technik zu entwickeln.

Also, beim nächsten Üben – vergiss nicht, deinem kleinen Finger Aufmerksamkeit zu schenken – du wirst überrascht sein, wie sehr es dein Spiel verbessert.

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