René Izquierdo im Konzert bei Siccas Guitars
Das neueste Konzertvideo von Siccas Guitars zeigt ein Online-Konzert mit René Izquierdo, aufgenommen im Rahmen des International Guitar Festival Iserlohn. Das Programm ist sorgfältig zusammengestellt und spiegelt Izquierdos musikalischen Hintergrund, seine Nähe zum lateinamerikanischen Repertoire und seine klare, strukturierte Herangehensweise an die klassische Gitarre wider.
René Izquierdo als Künstler
René Izquierdo gilt als einer der angesehensten klassischen Gitarristen seiner Generation. In Kuba geboren und seit vielen Jahren auf internationalen Konzertbühnen aktiv, verbindet sein Spiel technische Sicherheit mit rhythmischer Klarheit und einem ausgeprägten Sinn für musikalische Zusammenhänge. Sein Repertoire bewegt sich häufig zwischen europäischer Klassik und Musik aus kubanischer und spanischer Tradition, eine Verbindung, die auch dieses Konzert prägt.
Beim International Guitar Festival Iserlohn gestaltete Izquierdo ein vollständiges Soloprogramm, das in einem konzentrierten Rahmen aufgezeichnet wurde und seine musikalische Sprache unverstellt hörbar macht.
Das Instrument: Siccas Luthiers Legacy
Für dieses Konzert spielt René Izquierdo ausschließlich auf dem Modell Siccas Luthiers „Legacy“. Die Gitarre unterstützt eine klare Stimmenführung, kontrollierte Projektion und eine ausgewogene Ansprache über alle Lagen hinweg. Während des gesamten Programms bietet das Instrument eine verlässliche Grundlage sowohl für barocke Artikulation als auch für rhythmisch geprägtes modernes Repertoire.
Domenico Scarlatti: Sonate K 208
Das Konzert eröffnet mit der Sonate K 208 von Domenico Scarlatti. Ursprünglich für Tasteninstrument geschrieben, lässt sich das Werk durch seine idiomatischen Figuren und die klare harmonische Struktur gut auf die Gitarre übertragen. Izquierdos Interpretation legt den Schwerpunkt auf rhythmische Stabilität und präzise Artikulation.
Regino Sainz de la Maza: Petenera und Rondeña
Es folgen Petenera und Rondeña von Regino Sainz de la Maza. Beide Stücke greifen spanische Tanzformen und flamenconahe Rhythmen auf. Die Musik verlangt eine genaue Kontrolle von Akzenten und Artikulation, die Izquierdo mit Zurückhaltung und Klarheit umsetzt.
Federico Moreno Torroba: Madroños
Mit Madroños von Federico Moreno Torroba erhält das Programm eine lyrische Färbung. Das Stück verbindet gesangliche Linien mit feiner rhythmischer Bewegung und betont die klanglichen Möglichkeiten der Gitarre. Izquierdos Phrasierung sorgt für einen durchgehenden musikalischen Fluss.
Eduardo Martín: Mirándote und Son del Burrio
Zwei Werke von Eduardo Martín prägen den weiteren Verlauf des Konzerts. Mirándote schafft eine nachdenkliche Atmosphäre mit sanften rhythmischen Mustern und harmonischen Farben. Später bringt Son del Burrio mit deutlicher rhythmischer Energie und Anklängen an kubanische Popularmusik einen lebendigeren Akzent in das Programm.
Sindo Garay und José Antonio Ñico Rojas
Mit Perla Marina von Sindo Garay in einer Bearbeitung von Rey Guerra wendet sich das Programm der kubanischen Liedtradition zu. Die Bearbeitung bewahrt den vokalen Charakter der Melodie und überträgt ihn organisch auf die Gitarre. Daran schließt sich Guajira a mi Madre von José Antonio Ñico Rojas an, ein Werk mit persönlicher Prägung und starkem Bezug zur kubanischen Musiksprache.
Ein Konzert geprägt von Rhythmus und Tradition
Das Gesamtprogramm spiegelt René Izquierdos enge Verbindung zu europäischem und lateinamerikanischem Repertoire wider. Die Stücke sind weniger als stilistische Gegensätze angelegt, sondern über Rhythmus, Tanzcharakter und klare Formgestaltung miteinander verbunden. Das Konzert zeigt, wie selbstverständlich diese Traditionen auf der klassischen Gitarre zusammenfinden.
Aufgenommen für Siccas Guitars
Dieses Konzertvideo dokumentiert René Izquierdos Auftritt beim International Guitar Festival Iserlohn in Zusammenarbeit mit Siccas Guitars. Als Online-Konzert aufgezeichnet, ermöglicht es einen geschlossenen Einblick in ein Soloprogramm, das von Klarheit, rhythmischem Fokus und musikalischer Konsequenz geprägt ist, gespielt auf einer Siccas Luthiers Legacy Gitarre.