Angelo Vailati
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ReserviertAngelo Vailati - 2025 - No. 258
Normaler Preis 9.490 €Verkaufspreis 9.490 € Normaler PreisGrundpreis pro Steuerfrei (0% BM)0 €Spare: -9.490 €ReserviertGitarrenbauer: Angelo Vailati
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Über den Gitarrenbauer
Angelo Vailati wurde am 28. November 1977 in Treviglio (Bergamo) im Norden Italiens geboren.
Erste Gitarre und frühe Neugier
Im Alter von 16 Jahren bekam er seine erste Gitarre. Statt Tonleitern und Akkorde zu üben, war er jedoch weit mehr vom Bau einer eigenen Gitarre fasziniert. In jenem Sommer fertigte er ohne jegliche Kenntnisse im Gitarrenbau oder im Umgang mit Werkzeugen sein erstes Instrument. Er verwendete 2 mm starkes Buchen-Sperrholz, das aus Kinosesseln seines Vaters stammte. Die Gitarre war eigenwillig aufgebaut: Schrauben ersetzten die Wirbel, ein Griffbrett fehlte und Aluminiumstücke dienten als Bünde. Beim Aufziehen von Stahlsaiten verzog sich der Korpus, und das misslungene Instrument wurde schließlich entsorgt.
Ein Geschenk und eine Pause
Später brachte sein Vater ihm ein Geschenk aus Cremona: eine Fichtendecke und einen Ahornsatz für eine kleine Gitarre. Vermutlich erkannte er schon früh das Potenzial dieses Hobbys. Doch nach dem Fehlschlag seiner ersten Gitarre legte Angelo die Arbeit für Jahre nieder – das Material blieb auf einem Regal liegen und wartete geduldig.
Ausbildung im Gitarrenbau
2001 nahm Angelo seine Leidenschaft wieder auf und schrieb sich an der Civica Scuola di Liuteria di Milano ein, spezialisiert auf Zupfinstrumente. Die viereinhalbjährige Ausbildung umfasste sowohl praktische als auch theoretische Inhalte wie Chemie, Akustikphysik, Instrumentengeschichte, Musik und Restaurierung. Im ersten Jahr baute er eine kleine Gitarre, inspiriert von einer Torres-Gitarre von 1890 (SE141). Im zweiten Jahr begann er, zu Hause klassische Gitarren zu fertigen, beginnend mit einer Kopie einer Hermanos-Conde-Zypresse, die er bald darauf verkaufte. Jede fertige Gitarre verstärkte den Wunsch, sofort eine neue zu beginnen.
Mentoren und künstlerische Einflüsse
Gegen Ende seiner Studien lernte Angelo vom Gitarrenbauer Enrico Bottelli, der ihm viele wertvolle Grundlagen vermittelte. Bottelli schärfte sein Bewusstsein für Präzision, Detailarbeit, Ornamentik und harmonische Holzkombinationen. Beim gemeinsamen Hören klassischer Gitarrenmusik erkannte Angelo die Vielfalt des Instruments. In dieser Zeit entwickelte er eine tiefe Wertschätzung für die traditionelle spanische Bauweise – insbesondere für die Arbeiten von Antonio de Torres, Enrique Garcia, Manuel Ramirez, Santos Hernandez und Domingo Esteso.
Weiterführende Studien und internationale Erfahrungen
2006 nahm Angelo am Gitarrenbaukurs von José Romanillos in Sigüenza (Spanien) teil. 2008 reiste er nach Granada, um im Sommer mit Daniele Chiesa zu arbeiten. Dort vertiefte er sein Verständnis für die traditionelle Granadiner Gitarrenschule und lernte die Bedeutung von professioneller Zuverlässigkeit und konsistenter Bauweise.
Klang als kreatives Ziel
Für jede neue Gitarre verfolgt Angelo das Ziel, einen ausdrucksstarken, evocativen Klang zu erschaffen, der musikalische Emotionen transportiert.
Philosophie der idealen Gitarre
Nach seiner Auffassung ist eine Gitarre außergewöhnlich, wenn schon wenige Töne musikalische Vorstellungen wecken. Ein exzellentes Instrument sollte tiefe, ferne Resonanzen besitzen, geheimnisvoll klingen, warm und lebendig sein und den Musiker inspirieren.
Die Komplexität des Handwerks
Gitarrenbau bedeutet für ihn, die Vielzahl an Variablen – Holzarten, Stärken, Leimtechniken, Spannungsverhältnisse – zu beherrschen und deren Einfluss auf den Klang zu verstehen. Es erfordert kontinuierliche handwerkliche Weiterentwicklung und empirische Erfahrung, unterstützt durch ein wissenschaftliches Verständnis.
Die fortwährende Suche nach Perfektion
Auch wenn es einfach erscheint, ist Angelo überzeugt, dass selbst das gesamte Lebenswerk eines Gitarrenbauers nicht ausreichen würde, um das ideale Instrument zu schaffen, das er sich vorstellt.













