Francois Regis Leonard

François Régis Leonard ist ein französischer Gitarrenbauer, der seine Ausbildung an der Newark School in England absolvierte und dort fünf Jahre lang traditionelle Handwerkstechniken erlernte. Durch seine Zusammenarbeit mit Lakewood Guitars in Deutschland sowie mit renommierten Gitarrenbauern wie Tobias Berg und Michel Brück vertiefte er sein Wissen erheblich. Heute lebt und arbeitet er in der Bretagne und baut jährlich 6–8 Konzertgitarren, die für ihre harmonische Präsenz, Klarheit und präzise Ausführung geschätzt werden. Seine Arbeit verbindet akustische Forschung mit einer Ästhetik der Einfachheit, inspiriert von Georges Sand.

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Über den Gitarrenbauer

François Regis Leonard wurde schon früh durch seinen Schwiegervater, einen Liebhaber und Kenner des Komponisten Hector Berlioz, an die Welt der Kunst herangeführt. Er begann Gitarre zu spielen und entwickelte schnell eine Leidenschaft für dieses intime und facettenreiche Instrument. 1995 begann er seine Ausbildung an der Newark School in England, wo er fünf Jahre blieb. Im Austausch mit Mitgliedern des Quartetts und vielen Instrumentenbauern erwarb er zahlreiche Techniken und Fertigkeiten – in einer Umgebung, in der Handarbeit gegenüber Maschinen klar bevorzugt wird. Neben klassischen Gitarren baut er auch andere Instrumente wie Dulcimer oder die schwedische Nyckelharpa.

Im Jahr 2000 begann er eine fünfjährige Zusammenarbeit mit der Lakewood-Gitarrenwerkstatt in Deutschland. Tausende von Holzstücken, deren physikalische und klangliche Eigenschaften er testen konnte, wurden zum Ausgangspunkt seiner späteren Forschung und seines Wissens. Während seiner Jahre in Deutschland arbeitete er erneut mit seinem Freund Tobias Berg zusammen, den er bereits in Newark kennengelernt hatte. Darüber hinaus lernte er von dem deutschen Geigenbauer Michel Brück die subtile und meditative Technik der Schellackpolitur.

Nach mehreren Monaten in Lyon, wo er seine Instrumente bei der Handwerkskammer präsentieren konnte, zog er 2006 nach Lorient.

Seit einigen Jahren hat der jährliche Austausch mit Akustikern seine Herangehensweise an den Klang weiter verfeinert. Sie wurde persönlicher – physisch durch die Messung von Dichten und Verformungen der einzelnen Instrumententeile, ästhetisch durch eine Vorliebe für harmonische Präsenz und klangliche Klarheit. Zudem profitiert er vom Austausch mit dem Geigenbauer Dominique Field, dessen Präzision, Ansatz und Ästhetik er besonders bewundert.

Seit seiner Ansiedlung in der Bretagne baut François Regis Leonard jedes Jahr sechs bis acht Gitarren, in der Hoffnung, dass seine „Kreationen“ in den kundigen und sensiblen Händen der Musiker aufblühen.

Ein Zitat von George Sand beschreibt seine Philosophie des Gitarrenbaus sehr treffend: „Einfachheit ist das Schwierigste auf der Welt; sie ist die äußerste Grenze der Erfahrung.“