Andrea Tacchi - Coclea 2005 No. 296
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Über den Gitarrenbauer
Andrea Tacchi wurde 1956 in Florenz geboren, in einer Zeit, als die Stadt noch von einer dichten Kultur handwerklicher Werkstätten und künstlerischen Austauschs geprägt war. Sein Weg in den Gitarrenbau begann durch die Begegnung mit dem südamerikanischen Gitarrenbauer Ricardo Brané. In den 1980er Jahren verfeinerte er sowohl sein handwerkliches Können als auch sein künstlerisches Urteilsvermögen im engen Kontakt mit Robert Bouchet und Daniel Friederich. Später setzte er seine Ausbildung bei weiteren bedeutenden Gitarrenbauern fort, darunter Ignacio Fleta, José Romanillos und Robert Ruck, und reiste dafür nach Spanien, England und in die Vereinigten Staaten, um sein Verständnis des Instruments weiter zu vertiefen.
Früh erhielt seine Arbeit internationale Anerkennung, als er 1985 den ersten Preis beim Concours International des Facteurs de Guitare gewann, der von Robert Vidal von Radio France organisiert wurde. Von da an etablierte sich Tacchi als einer der angesehensten Gitarrenbauer der modernen Konzertgitarre, dessen Instrumente von Konzertgitarristinnen und Konzertgitarristen, Lehrenden, Sammlerinnen und Sammlern sowie einer jüngeren Generation professioneller Musikerinnen und Musiker gleichermaßen geschätzt werden.
Über die Gitarre
Dieses Coclea Modell aus dem Jahr 2005 ist Andrea Tacchis eigene Konstruktion und stellt ein reifes Beispiel seiner Arbeit dar. Mit Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus indischem Palisander bietet sie einen Klang von ungewöhnlicher Raffinesse, geprägt von Geschmeidigkeit und Klarheit zugleich. Der erste Eindruck ist von Offenheit und Leichtigkeit bestimmt, ohne dass dabei Kontrolle verloren ginge. Der Ton besitzt eine milde Oberfläche und eine sanfte, beinahe veredelte Qualität, bewahrt jedoch zugleich genügend Trennschärfe, damit jeder Ton innerhalb der musikalischen Linie eigenständig präsent bleibt.
Besonders überzeugend ist bei diesem Instrument das Gleichgewicht zwischen klanglicher Schönheit und struktureller Klarheit. Der Klang wirkt rund und kultiviert, aber nie verschwommen. In seiner Projektion liegt eine fast duftige Frische, verbunden mit einer singenden Qualität, die zum längeren Zuhören einlädt und selbst einfache Phrasen reich geformt erscheinen lässt. Dadurch bleibt die Gitarre über ein breites Repertoire hinweg ausdrucksstark und verbindet lyrische Wärme mit klarer Artikulation. Wie so oft bei Tacchis besten Instrumenten entsteht hier nicht einfach nur ein schöner Ton, sondern eine Stimme mit Haltung, Tiefe und einer unmittelbar erkennbaren musikalischen Reife.
Zustand
Die Gitarre befindet sich in ausgezeichnetem Originalzustand mit normalen Gebrauchsspuren. Es gibt keine Risse und keine Reparaturen.
Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer des Instruments
Auch bei sorgfältigem Gebrauch kann sich das Aussehen einer Konzertgitarre allmählich verändern oder sie kann auf ungleichmäßige Lagerbedingungen reagieren. Schaue Dir Deine Gitarre regelmäßig genau an und achte auf Veränderungen. Wenn Dein Instrument unter den äußeren Einflüssen leidet, wird es Dich darauf aufmerksam machen.
Schütze Deine Gitarre: Gehe vorsichtig damit um
Sei vorsichtig, wenn Du Dein Instrument mit fettigen oder ungewaschenen Händen berührst: Jeder Hautkontakt greift den Lack an. Natürlich ist eine Gitarre zum Spielen da, aber einige Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, ihre Schönheit zu bewahren: Waschen Deine Hände vor dem Spielen, trage lange Ärmel und vermeide unnötigen direkten Hautkontakt mit dem Korpus des Instruments.
Profi-Tipp: Vermeide es, mit einem Hemd, schwerem Schmuck oder einem Gürtel zu spielen, da diese die Gitarre zerkratzen können. Stelle außerdem sicher, dass Der Gitarrenkoffer frei von Gegenständen ist, die das Instrument während der Lagerung beschädigen könnten.
Saitenpflege
Eine gute Angewohnheit ist es, die Saiten nach jedem Spielen kurz abzuwischen. Diese kleine Maßnahme verlängert ihre Lebensdauer erheblich und sorgt für ein gleichmäßiges, angenehmes Gefühl unter den Fingern.
Saubere Saiten sind für die Stimmung Deines Instruments unerlässlich. Korrosion, Schweiß und Staub können die Gleichmäßigkeit der Saiten beeinträchtigen und die genaue Stimmung über das gesamte Griffbrett beeinträchtigen.
Profi-Tipp: Wenn Du Probleme hast, Deine Gitarre zu stimmen, ist es möglicherweise an der Zeit, die Saiten zu wechseln. Ein nützlicher Test ist, die Tonhöhe des Obertons am 12. Bund mit der gegriffenen Note am 12. Bund zu vergleichen. Besteht ein ungewöhnlich großer Abstand zwischen den beiden, haben die Saiten möglicherweise ihre Integrität verloren und sollten ersetzt werden.
Sorge für den Glanz Ihres Schellack-Finishs!
Du hast eine Gitarre mit Schellack-Finish (Schellackpolitur)? Hier ein einfacher Trick: Nehmen ein sauberes Mikrofasertuch und hauche sanft auf die Oberfläche, um einen leichten Nebel zu erzeugen. Reibe anschließend sanft, um Fingerabdrücke, Schweiß und Fett zu entfernen. Das reicht normalerweise schon aus, um die Gitarre in Topform zu halten – ganz ohne Pflegeprodukte!
Profi-Tipp: Gönne Deiner Gitarre alle paar Jahre einen Check bei einem Gitarrenbauer, um sie in Topform zu halten.
Lagerung Deiner Gitarre: Das Klima ist wichtig
Deine Gitarre kann sicher außerhalb ihres Koffers bleiben, solange die Umgebungsfeuchtigkeit 42–55 % und die Temperatur zwischen 18–25 °C beträgt.
Bedenke, dass die Luftfeuchtigkeit im Koffer immer noch schwanken kann, insbesondere bei Jahreszeitenwechseln.
- Zu viel Feuchtigkeit kann zu überspannten Saiten und einem dumpfen Ton führen.
- Zu geringe Luftfeuchtigkeit kann zu einer aufgewölbten Decke, Saitenschnarren oder sogar Rissen führen.
Stelle Deine Gitarre nicht in die Nähe von Heizkörpern, Klimaanlagen oder Fenstern mit direkter Sonneneinstrahlung.
Profi-Tipp: Schließe Deinen Gitarrenkoffer beim Spielen immer. So bleibt das Mikroklima im Koffer stabil und Dein Instrument ist geschützt, sobald Du es es wieder hineinlegst.