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Vicente Carrillo - 2025 Gabriela II 63 cm
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Über den Gitarrenbauer
Die Familie Carrillo baut seit 1744 Gitarren in Casasimarro, auch „Manchuela Conquense“ genannt. Bereits im 19. Jahrhundert erhielt der Ort den Beinamen „El pueblo de las guitarras“ – das Dorf der Gitarren. Noch heute entstehen die Instrumente an diesem traditionsreichen Ort, gebaut von Vicente Carrillo, dem siebten Gitarrenbauer der Familie. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Regionalen Handwerkspreis 2009 und dem Nationalpreis 2010. Carrillos Gitarren sind bekannt für ihren charakteristischen Klang mit einer gelungenen Balance zwischen tragfähigen Bässen und süßen Diskanten. Gleichzeitig prägt ihn eine innovative Herangehensweise, die verschiedene Bauweisen integriert und so zu einem fortwährenden Fortschritt im Gitarrenbau führt. Zu den Künstlern, die Instrumente von Vicente Carrillo spielen oder gespielt haben, zählen Paco de Lucía, Tomatito, J.M. Cañizares, El Niño Josele, Rafael Cañizares, Javier Limón, Keith Richards und Josemi Carmona (Ketama).Über die Gitarre
Dieses Grand Concert Modell „Gabriela II“ aus dem Jahr 2025 repräsentiert Carrillos modernste Linie. Sie verfügt über eine doppelte Fichtendecke, Boden und Zargen aus Madagaskar-Palisander sowie eine Nitrozellulose-Lackierung. Auffällige Konstruktionsmerkmale wie ein asymmetrischer Steg und gedoppelte Zargen verleihen dem Instrument eine zeitgemäße und raffinierte Bauweise. Das neue 2025er Modell ist zudem mit einem Titan-Halsstab ausgestattet, der auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen für Stabilität sorgt, ohne nennenswertes Zusatzgewicht zu erzeugen oder die klanglichen Eigenschaften zu beeinträchtigen. Mit einer Mensur von 630 mm und einer Sattelbreite von 51 mm verbindet die Gitarre hohen Spielkomfort mit klanglicher Durchsetzungskraft. Sie ist mit Mechaniken von Aparicio ausgestattet und wird in einem Hartschalenkoffer geliefert. Klanglich überzeugt die Gabriela II durch große Lautstärke, einen reich strukturierten Ton und ein außergewöhnlich langes Sustain. Besonders bemerkenswert ist die erste Saite, die nahezu endlos nachklingt und sich harmonisch mit der Wärme des Gesamtklangs verbindet. So entsteht ein inspirierendes Instrument, das gleichermaßen für Spieler wie Zuhörer beeindruckend ist. Die Bässe sind kräftig und tragend, ohne die Klarheit der Diskantstimmen zu überlagern, und der Dynamikumfang ermöglicht eine ausdrucksstarke Gestaltung in verschiedensten Repertoires. Die doppelte Decke und die gedoppelten Zargen tragen zu erhöhter Projektion und schneller Ansprache bei, wodurch die Gitarre sensibel und zugleich durchsetzungsfähig reagiert. Bitte beachten Sie, dass die abgebildeten Fotos allgemeine Produktbilder sind, die vom tatsächlichen Instrument abweichen können.
Otto Rauch ist ein deutscher Gitarrenbauer aus der kleinen Stadt Obermoschel in Rheinland-Pfalz. Mit über 35 Jahren Erfahrung als Gitarrenbauer ist er einer der deutschen Pioniere der Double-Top-Bauweise. Nachdem er Anfang der 1990er Jahre eine Gitarre von Matthias Dammann repariert hatte, begann Otto Rauch mit dem Bau von Double-Top-Gitarren. Zunächst verwendete er Zedernstreben und dann einen Balsakern, eine Konstruktion, die er im Laufe der Jahre weiterentwickelte. Als Otto Rauch einem Freund beim Aufbau seines Geigenbaugeschäfts half, stieß er auf den Namen des venezianischen Geigenbauers Domenico Montagnana aus dem 18. Jahrhundert. Seine Celli werden für ihren dunklen Ton, ihr fantastisches Klangvolumen und ihre rätselhafte Konstruktion gelobt. Da diese drei Attribute Ottos Konstruktion widerspiegeln, übernahm er den Namen und das Modell Domenico Montagnana war geboren.









