Juan M. Garcia Fernandez - 2026
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Über den Gitarrenbauer
Juan Manuel Garcia Fernandez wurde 1974 in Granada geboren und gehört zu einer Generation von Gitarrenbauern, die direkt von der traditionsreichen Gitarrenbaukultur dieser Stadt geprägt wurden. Seine Ausbildung begann 1991 in einem Gitarrenbaukurs unter der Leitung von Juan Miguel Carmona. In den folgenden Jahren setzte er seine Ausbildung bei Manuel und Jesús Bellido fort und vertiefte sein handwerkliches Können insbesondere unter der Anleitung von Rafael Moreno, dessen Werkstatt und persönliche Nähe einen nachhaltigen Einfluss auf seine Entwicklung als Gitarrenbauer hatten.
1994 gründete Garcia Fernandez gemeinsam mit vier Kollegen die Gitarrenbaukooperative „La Granadina“, die bis 1997 bestand und einen wichtigen Abschnitt in seiner frühen beruflichen Laufbahn darstellte. Nach der Auflösung der Kooperative eröffnete er eine eigene Werkstatt in La Zubia bei Granada, in der er bis 2005 arbeitete. Seitdem baut er seine Instrumente in seiner heutigen Werkstatt in der Calle San Rafael im historischen Stadtviertel Realejo in Granada.
Parallel zu seiner Tätigkeit als Gitarrenbauer blieb Garcia Fernandez stets auch als Gitarrist aktiv. Diese doppelte Perspektive prägt seinen Zugang zum Instrumentenbau, bei dem praktische musikalische Erfahrung mit der genauen Beobachtung und Analyse der Instrumente verbunden wird, die durch seine Werkstatt gehen. Seine Arbeit ist fest in der Tradition der Granada-Schule verwurzelt und zugleich das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung innerhalb dieser lebendigen Gitarrenbaukultur.
Über die Gitarre
Diese Gitarre aus dem Jahr 2026 folgt einem traditionellen Baukonzept und kombiniert eine Fichtendecke mit Boden und Zargen aus Madagaskar-Palisander. In ihrer Ansprache zeigt das Instrument deutlich die Eigenschaften der Granada-Schule mit einer schnellen Reaktion und klarer Artikulation, während der Klang zugleich eine runde und volle Klangfarbe entwickelt.
Der Bassbereich entfaltet eine bemerkenswerte Tiefe und Resonanz und bildet eine luftige Grundlage für das gesamte Klangbild. Die Diskantsaiten teilen diese offene Charakteristik und bleiben auch in komplexeren Passagen klar voneinander getrennt. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Verhältnis der Register, das Transparenz mit einem vollen und resonanten Gesamtklang verbindet.
Besonders hervorzuheben ist die dynamische Flexibilität des Instruments. Die Gitarre reagiert schnell auf den Anschlag und erlaubt es dem Spieler, die Klangintensität deutlich zu steigern, ohne dass Kontrolle oder Klarheit verloren gehen. In Verbindung mit der komfortablen Spielbarkeit entsteht so ein vielseitiges Konzertinstrument, das eine breite Palette an Klangfarben ermöglicht und gleichzeitig die Transparenz der Granada-Tradition bewahrt.
Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer des Instruments
Auch bei sorgfältigem Gebrauch kann sich das Aussehen einer Konzertgitarre allmählich verändern oder sie kann auf ungleichmäßige Lagerbedingungen reagieren. Schaue Dir Deine Gitarre regelmäßig genau an und achte auf Veränderungen. Wenn Dein Instrument unter den äußeren Einflüssen leidet, wird es Dich darauf aufmerksam machen.
Schütze Deine Gitarre: Gehe vorsichtig damit um
Sei vorsichtig, wenn Du Dein Instrument mit fettigen oder ungewaschenen Händen berührst: Jeder Hautkontakt greift den Lack an. Natürlich ist eine Gitarre zum Spielen da, aber einige Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, ihre Schönheit zu bewahren: Waschen Deine Hände vor dem Spielen, trage lange Ärmel und vermeide unnötigen direkten Hautkontakt mit dem Korpus des Instruments.
Profi-Tipp: Vermeide es, mit einem Hemd, schwerem Schmuck oder einem Gürtel zu spielen, da diese die Gitarre zerkratzen können. Stelle außerdem sicher, dass Der Gitarrenkoffer frei von Gegenständen ist, die das Instrument während der Lagerung beschädigen könnten.
Saitenpflege
Eine gute Angewohnheit ist es, die Saiten nach jedem Spielen kurz abzuwischen. Diese kleine Maßnahme verlängert ihre Lebensdauer erheblich und sorgt für ein gleichmäßiges, angenehmes Gefühl unter den Fingern.
Saubere Saiten sind für die Stimmung Deines Instruments unerlässlich. Korrosion, Schweiß und Staub können die Gleichmäßigkeit der Saiten beeinträchtigen und die genaue Stimmung über das gesamte Griffbrett beeinträchtigen.
Profi-Tipp: Wenn Du Probleme hast, Deine Gitarre zu stimmen, ist es möglicherweise an der Zeit, die Saiten zu wechseln. Ein nützlicher Test ist, die Tonhöhe des Obertons am 12. Bund mit der gegriffenen Note am 12. Bund zu vergleichen. Besteht ein ungewöhnlich großer Abstand zwischen den beiden, haben die Saiten möglicherweise ihre Integrität verloren und sollten ersetzt werden.
Sorge für den Glanz Ihres Schellack-Finishs!
Du hast eine Gitarre mit Schellack-Finish (Schellackpolitur)? Hier ein einfacher Trick: Nehmen ein sauberes Mikrofasertuch und hauche sanft auf die Oberfläche, um einen leichten Nebel zu erzeugen. Reibe anschließend sanft, um Fingerabdrücke, Schweiß und Fett zu entfernen. Das reicht normalerweise schon aus, um die Gitarre in Topform zu halten – ganz ohne Pflegeprodukte!
Profi-Tipp: Gönne Deiner Gitarre alle paar Jahre einen Check bei einem Gitarrenbauer, um sie in Topform zu halten.
Lagerung Deiner Gitarre: Das Klima ist wichtig
Deine Gitarre kann sicher außerhalb ihres Koffers bleiben, solange die Umgebungsfeuchtigkeit 42–55 % und die Temperatur zwischen 18–25 °C beträgt.
Bedenke, dass die Luftfeuchtigkeit im Koffer immer noch schwanken kann, insbesondere bei Jahreszeitenwechseln.
- Zu viel Feuchtigkeit kann zu überspannten Saiten und einem dumpfen Ton führen.
- Zu geringe Luftfeuchtigkeit kann zu einer aufgewölbten Decke, Saitenschnarren oder sogar Rissen führen.
Stelle Deine Gitarre nicht in die Nähe von Heizkörpern, Klimaanlagen oder Fenstern mit direkter Sonneneinstrahlung.
Profi-Tipp: Schließe Deinen Gitarrenkoffer beim Spielen immer. So bleibt das Mikroklima im Koffer stabil und Dein Instrument ist geschützt, sobald Du es es wieder hineinlegst.